Krisenintervention

Unterstützung eines internationalen Anlagenbauprojekts in der Construction Phase

Neuorganisation und Weiterentwicklung der Instandhaltung bei einem Industrieunternehmen

Entwicklung eines standardisierten Qualitäts- und Ausführungsprozesses

Projekt-Referenz: Unterstützung eines internationalen Anlagenbauprojekts in der Construction Phase


In einem internationalen Großprojekt im industriellen Anlagenbau unterstützte ich während der Construction Phase die als externer Projektmanagement- und Organisationsberater.

Die Projektsituation war geprägt von unklaren Verantwortlichkeiten, eingeschränkter Zusammenarbeit zwischen mehreren Gewerken sowie Verzögerungen bei technischen und organisatorischen Aufgaben. Zur strukturierten Bewältigung dieser Herausforderungen wurde im Projekt eine Task Force eingerichtet, ein Format, das zuvor nicht etabliert war. Deren Konzeption, der Aufbau sowie die Moderation dieser neuen Organisationsstruktur war Umfang des Beratungsauftrags.


Im Rahmen der Task Force wurden die Teams vor Ort begleitet, Schnittstellenmeetings durchgeführt und klare Entscheidungs- und Follow-up-Routinen etabliert. Der Fokus lag auf der Stärkung des bereichsübergreifenden Alignments, der Förderung konstruktiver Kommunikation sowie der verbindlichen Bearbeitung technischer und organisatorischer Themen. Zur fokussierten Umsetzung wurden agile Methoden eingesetzt. Mithilfe eines KANBAN-Boards wurden Prioritäten transparent kommuniziert und konsequent nachverfolgt.

Durch die Einführung der neuen Struktur sowie die kontinuierliche Moderation im operativen Tagesgeschäft konnte das Projektteam in dieser kritischen Phase wieder fokussierter, lösungsorientierter und abgestimmt arbeiten. Ein wesentlicher Anstieg der Performance KPIs stellte sich als Ergebnis ein. Ergänzende Empfehlungen zur organisatorischen Stärkung – unter anderem im elektrotechnischen Bereich – trugen zusätzlich zur Stabilisierung der Projektabwicklung bei.


Ausführungszeitraum: 06/25 - 12/25






Projekt-Referenz: Neuorganisation und Weiterentwicklung der Instandhaltung bei einem Industrieunternehmen


Im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprojekts unterstützte ich ein Industrieunternehmen dabei, seine Instandhaltung an die steigenden technologischen und organisatorischen Anforderungen anzupassen. Die Abteilung arbeitete überwiegend reaktiv, die Aufgaben waren wenig strukturiert geplant und die Schnittstellen zu Projekten und Modernisierungsmaßnahmen waren nicht klar definiert.


Gemeinsam mit dem technischen Team und den Führungskräften wurde ein intensiver Workshop durchgeführt, in dem wir analysierten, wie die Instandhaltung aktuell arbeitet, welche Herausforderungen im Tagesgeschäft bestehen und wie sich projektorientierte Arbeitsweisen sinnvoll integrieren lassen. Dabei entwickelten sich ein gemeinsames Bild davon, wie moderne Instandhaltung aussehen kann – strukturierter, vorausschauender und besser mit Projekten verzahnt.


Ein wesentlicher Teil war zudem ein Impuls zur Frage, warum die Instandhaltung künftig stärker wie ein Projektteam agieren muss: klare Rollen, planbare Abläufe, stärkere Priorisierung und ein gemeinsames Verständnis für den technologischen Wandel des Standorts.


Durch den Workshop und die anschließenden Ausarbeitungen entstand ein konkreter Entwicklungsfahrplan, der dem Team Orientierung gibt und den Übergang von einer reaktiven zu einer proaktiven, projektorientierten Instandhaltung unterstützt.


Ausführungszeitraum: 03/25 - 06/25


Projekt-Referenz: Entwicklung eines standardisierten Qualitäts- und Ausführungsprozesses


Für einen internationalen Industriekunden im Oil&Gas Bereich wurde ein standardisierter Prozess zur Sicherstellung der Qualitäts- und Leistungserbringung in der Ausführungsphase erarbeitet. Ziel war es, die Qualität externer Leistungen systematisch planbar, transparent und vergleichbar zu machen.

Die Ausgangssituation war geprägt von uneinheitlichen Abläufen, fehlender Transparenz über Qualitätsanforderungen und lückenhafter Dokumentation, was zu wiederkehrenden Nacharbeiten und Terminrisiken führte.

Im Projekt wurde ein End-to-End-Prozessmodell entwickelt, das die Qualitätsplanung, Leistungsausführung, Überwachung und Abweichungsbehandlung umfasst. Dabei wurden klare Rollen, definierte Prüf- und Freigabepunkte sowie eine nachvollziehbare Dokumentationslogik festgelegt. Ergänzend entstand ein konzeptionelles Roll-out- und Implementierungsframework, mit dem der Kunde die Einführung im Unternehmen eigenständig steuern konnte.

Durch die konsequente Prozessstrukturierung konnte der Kunde ein gemeinsames Verständnis für Qualitätsanforderungen schaffen, interne Verantwortlichkeiten klar zuordnen und die Steuerung externer Partner verbessern.



Ausführungszeitraum: 12/24 - 05/25